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UNSERE
Spengler
ROCKEN!

UNSERE SPENGLER ROCKEN!

Berufsbild

Spengler und Spenglerinnen haben den Dreh raus. Sie wissen, Handwerk, moderne Technik und gestalterisches Können zu kombinieren, hinterlassen mit ihren Arbeiten einen bleibenden Eindruck und sorgen für mehr Lebensqualität.

Spenglerinnen und Spengler gelten als Künstler unter den Handwerkern. Darum ist in diesem Beruf nebst technischem Verständnis und Freude an verschiedenen Metallen auch gestalterisches Können gefragt. Als Spengler/-in sorgst du nämlich nicht nur dafür, dass Gebäude durch Rinnen, Blech- und Fassadenbekleidungen, durch Abdeckungen oder Blitzschutzanlagen wetterfest und dauerhaft gemacht werden, sondern du bist auch für deren optischen Eindruck mitverantwortlich. Dank dir erleben Menschen Lebensqualität - du machst Hausdächer dicht und leistet mit deinem Know-how einen enormen Beitrag ans Energiesparen und für den Umweltschutz.

Du wirst in diesem Beruf Gegenstände für Industrie und Gewerbe herstellen, diverse Reparaturarbeiten ausführen oder auch kunstgewerbliche Gegenstände wie Turmspitzen und dekorative Verkleidungen anfertigen. Schau dir mal ein historisches Gebäude oder einen modernen Bau an - da kannst du die Handschrift des Spenglers oft erkennen.Doch bevor du zum Künstler wirst, müssen die einzelnen Werkstücke in der Werkstatt produziert werden. In der Werkstatt verwendest du verschiedene Materialien und Kunststoffe. Dabei unterstützen dich moderne Maschinen. Trotzdem wirst du viele Details nur von Hand anfertigen können und rein manuelle Verformungs- und Verbindungstechniken anwenden.

Nach diesen Vorbereitungen der Stücke in der Werkstatt montierst du diese auf der Baustelle. Dort arbeitest du als Spengler/-in teils selbstständig, teils in kleineren Teams oder zusammen mit Handwerkern aus anderen Bauberufen. Solch eine Baustelle kann entweder ein Neubau oder eine Renovation sein und bietet dir daher neben einer abwechslungsreichen Arbeit auch die Möglichkeit, in der Welt herumzukommen.

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Ausbildung

Werkstoffe, Rechnen, technisches wie gestalterisches Zeichnen. Alles Themen, die dich auf dem Weg zur Berufsfrau oder zum Berufsmann interessieren sollten.

Voraussetzung

  • Abgeschlossene Volksschule

Ausbildung

  • Dauer der Lehre: 3 Jahre
  • Praktische Ausbildung: in einer Spenglerei, ergänzt durch überbetriebliche Kurse
  • Theoretische Ausbildung: pro Lehrjahr 1 Tag pro Woche an der Berufsschule
  • Fächer: Berufskunde (Chemie, Physik, Wärmelehre, Werkstoffkunde, Fachkunde, Fachrechnen), Fachzeichnen, Sprache und Kommunikation, Gesellschaft (Recht, Politik, Wirtschaft, Kultur) und Sport

Berufsmaturitätsschule

Wenn du in der Schule gute Leistungen bringst, kannst du die Berufsmaturitätsschule – kurz BMS genannt – besuchen und die Berufsmatura machen. Dies kannst du aber auch noch nach der Lehre nachholen.

Abschluss

Das bestandene Qualifikationsverfahren gibt Anrecht auf das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als «Spenglerin EFZ / Spengler EFZ». Und damit hast du gute Chancen in der Berufswelt oder eine ideale Basis für Weiterbildung .

Bedingungen

Aber nur so. Denn wer die unten stehenden Punkte – wenn man ehrlich zu sich selbst ist –erfüllt, wird eine interessante Lehrstelle finden und später Freude am Beruf haben.

Du brauchst:

  • Handwerkliches Geschick
  • Freude an der Arbeit mit Metall und Kunststoff
  • Technisches Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Kreativität bei der Lösung von praktischen Problemen
  • Praktisches Organisationstalent
  • Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit
  • Freude an wechselnden Montageorten
  • Teamfähigkeit und Kollegialität
  • Keine übermässige Empfindlichkeit gegen Hitze und Kälte
  • Keine übermässige Lärmempfindlichkeit
  • Gute Gesundheit, Schwindelfreiheit, kein Rückenleiden

Schnupperlehre

Eine Schnupperlehre bringt Klarheit darüber, ob dir der Beruf überhaupt Spass machen könnte. Und darüber, ob du mit den Leuten im Betrieb für mindestens drei Jahre klarkommst.

Deshalb keine Entscheidung ohne Schnupperlehre. In der Schnupperlehre machst du spannende praktische Erfahrungen und lernst die wichtigsten Arbeiten und typische Berufsleute kennen. Und du triffst vielleicht deinen künftigen Lehrmeister oder deine Lehrmeisterin.

Erst in der Schnupperlehre kannst du selbst prüfen, ob die Vorstellungen, die du dir von deinem Beruf und deiner Lehrfirma gemacht hast, wirklich richtig sind. Mit einer Schnupperlehre bereitest du deine Entscheidung für deine Berufswahl bestens vor.
Auch Lehrfirmen sind froh, wenn sie dich als möglichen Lehrling zuerst kennen lernen dürfen. Ausserdem: für eine spätere Bewerbung ist es oft von Vorteil, wenn dich eine Firma, ein Lehrmeister oder eine Lehrmeisterin bereits aus einer Schnupperlehre kennen.

So findest du eine Schnupperlehrstelle:

  • Schau auf dieser Seite unter "Lehrstelle finden " nach
  • Mach dich schlau, wer in deiner Gemeinde oder Region Spengler/-innen ausbildet
  • Sonst kannst du auch einfach googlen
  • Und dann einfach anrufen und fragen
  • Wertvolle Tipps findest du auch hier: http://lehre.admin.ch

Weiterbildung

Eine Spenglerlehre ist eine hervorragende Berufsausbildung und bietet viele Möglichkeiten zum Weiterkommen.

Es besteht die Möglichkeit, eine verkürzte Lehre in einem verwandten Beruf zu absolvieren (Sanitärinstallateur/-in, Lüftungsanlagenbauer/-in, Dachdecker/-in)

Perspektiven: 

  • Möglichkeit, bereits während der Lehre die Berufsmaturität (BMS) zu machen
  • BMS nach der Lehre absolvieren
  • Weiterbildung Spenglerpolier/in
  • Weiterbildungen zur Projektleiter/in Gebäudetechnik und/oder Solarmontage
  • Weiterbildungen zur Energieberater/in Gebäude
  • Weiterbildung Spenglermeister/in
  • Höhere Fachschule (Dipl. Techniker)
  • Fachhochschule (Bachelor of Science FH)
  • Lehrtätigkeit
  • Schritt in die Selbstständigkeit (eigenes Unternehmen führen)