Skip to main content

UNSERE
Haustechnikpraktiker
ROCKEN!

UNSERE HAUSTECHNIKPRAKTIKER ROCKEN!

Berufsbild

Haustechnikpraktikerinnen und Haustechnikpraktiker verrichten einfache Vorbereitungs- und Montagearbeiten in einem der vier Schwerpunkte: Heizung (Heizungsinstallationen), Lüftung (raumlufttechnische Anlagen), Sanitär (Sanitärinstallationen) oder Spenglerei (Spenglerarbeiten).

Diese Grundbildung eignet sich für handwerklich begabte Jugendliche, welche nicht in der Lage sind, eine 3-jährige Grundbildung zu absolvieren. Mit der zweijährigen «Berufspraktischen Bildung» können auch diese Jugendlichen eine fundierte Grundbildung erlangen. Es ist möglich, nach Abschluss der zweijährigen Ausbildung zum Hautechnikpraktiker anschliessend den Beruf des Installateurs zu erlernen. Wer dies möchte, kann ins 2. Lehrjahr des Installateur-Berufes übertreten. 

Haustechnikpraktiker/innen verfügen über ein gutes praktisch-technisches Geschick, sind flexible und selbstständig. Sie arbeiten handlungs- und kundenorientiert. Der gewählte Schwerpunkt wird im Lehrvertrag festgehalten und danach auch im Notenausweis aufgeführt.

Die handwerklichen Anforderungen sind in etwa dieselben wie in den Berufen Heizungsinstallateur/-in, Lüftungsanlagenbauer/-in, Sanitärinstallateur/-in oder Spengler/-in. Aber der Schulstoff in der Berufsfachschule ist einfacher.

Haustechnikpraktikerinnen und Haustechnikpraktiker sind in Neu- und Umbauten tätig. Auf der Baustelle arbeiten sie meistens in Teams unter Anleitung eines erfahrenen Berufskollegen. Oft wird auch mit Handwerker/innen aus anderen Bauberufen zusammengearbeitet. Mit ihrem Know-how unterstützen sie ihre Berufskollegen und leisten damit einen enormen Beitrag ans Energiesparen und für den Umweltschutz.

Ausbildung

Werkstoffe, Werkzeuge und Maschinen. Alles Themen, die dich auf dem Weg zur Berufsfrau oder zum Berufsmann interessieren sollten.

Voraussetzung

  • Abgeschlossene Volksschule

Ausbildung

  • Dauer der Lehre: 2 Jahre
  • Die berufliche Bildung erfolgt in einem ausführenden Betrieb. Je nach gewähltem Schwerpunkt in einer Firma für Heizungs-, Lüftungs- resp. Sanitärinstallationen oder in einem Spenglereibetrieb, ergänzt durch überbetriebliche Kurse.
  • Berufsschule: 1 Tag pro Woche
  • Fächer: Nachhaltigkeit, Arbeitssicherheit, Werkzeuge und Maschinen, Rechnen, Baukunde, Bearbeitungstechniken, Werkstoffe, Arbeitsvorbereitung und dem gewählten Schwerpunkt entsprechende Montage- und Anlagentechnik und Sport

Abschluss

Das bestandene Qualifikationsverfahren gibt Anrecht auf das eidgenössische Berufsattest als «Haustechnikpraktikerin EBA / Haustechnikpraktiker EBA» Schwerpunkt Heizung, Lüftung, Sanitär oder Spenglerei.

Bedingungen

Aber nur so. Denn wenn du die unten stehenden Punkte erfüllst, wirst du eine interessante Lehr-stelle finden und später Freude am Beruf haben.

Du brauchst:

  • Handwerkliches Geschick
  • Freude an der Arbeit mit verschiedenen Materialien
  • Ideen für die Lösung von praktischen Problemen
  • Zuverlässigkeit
  • Teamfähigkeit und Kollegialität
  • Technisches Verständnis
  • Gute Gesundheit        

Schnupperlehre

Eine Schnupperlehre bringt Klarheit darüber, ob dir der Beruf überhaupt Spass machen könnte. Und darüber, ob du mit den Leuten im Betrieb für mindestens zwei Jahre klarkommst.

Deshalb keine Entscheidung ohne Schnupperlehre. In der Schnupperlehre machst du spannende prakti-sche Erfahrungen und lernst die wichtigsten Arbeiten und typische Berufsleute kennen. Und du triffst vielleicht deinen künftigen Lehrmeister oder deine Lehrmeisterin. Erst in der Schnupperlehre kannst du selbst prüfen, ob die Vorstellungen, die du dir von deinem möglichen Beruf und deiner Lehrfirma gemacht hast, wirklich richtig sind. Mit einer Schnupperlehre bereitest du deine Entscheidung für deinen Beruf bestens vor.
Auch Lehrfirmen sind froh, wenn sie dich als möglichen Lernenden zuerst kennen lernen dürfen. Für eine spätere Bewerbung ist es oft von Vorteil, wenn dich eine Firma, ein Lehrmeister oder eine Lehrmeisterin bereits aus einer Schnupperlehre kennen.

So findest du eine Schnupperlehrstelle:

  • Schau auf dieser Seite unter "Lehrstelle finden " nach
  • Mach dich schlau, wer in deiner Gemeinde oder Region Haustechnikpraktiker/-innen ausbildet.
  • Sonst kannst du auch einfach googlen
  • Und dann einfach anrufen und fragen.
  • Wertvolle Tipps findest du auch hier: http://lehre.admin.ch .

Weiterbildung

Eine Lehre als Haustechnikpraktiker/in ist eine solide Berufsausbildung und bietet viele Möglichkeiten zum Weiterkommen.

Nach dem Abschluss deiner zweijährigen Berufspraktischen Bildung, kannst du bei Eignung in das zweite Jahr der 3-jährigen Ausbildung der abgeschlossenen Fachrichtung (Heizungsinstallateur/-in, Lüftungsanlagen-bauer/-in, Sanitärinstallateur/-in, Spengler/-in)  einsteigen.

Perspektiven: 

  • EFZ-Lehre in der gewählten Branche absolvieren (verkürzte Lehre möglich)
  • Nach erfolgreichem EFZ-Abschluss kann die Berufsmaturität absolviert werden
  • Weiterbildung Chefmonteur/in der jeweiligen Branche
  • Weiterbildung Projektleiter/in Gebäudetechnik oder Solarmontage
  • Weiterbildung Energieberater/in Gebäude
  • Weiterbildung Meister/in der jeweiligen Branche
  • Weiterbildungen an Höheren Fachschulen und Fachhochschulen
  • Schritt in die Selbstständigkeit (Unternehmen führen)