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UNSERE
Gebäudetechnikplaner
ROCKEN!

UNSERE GEBÄUDETECHNIKPLANER ROCKEN!

Berufsbild

Gebäudetechnikplaner und Gebäudetechnikplanerinnen zählen zu den Einsteins unter den Handwerkern. Durch ihre genauen Berechnungen und ihren Blick für technische Details ist Mangel an Wasser, Luft oder Wärme kein Thema mehr. Und sie leisten damit einen enormen Beitrag ans Energiesparen und für den Umweltschutz.

Wenn du Gebäudetechnikplaner/-in werden willst, musst du vor allem Freude an Zahlen, Technik und am genauen Arbeiten haben, da sich dieser Beruf mit dem Planen und Berechnen von Anlagen oder Einrichtungen in den Fachrichtungen Sanitär, Heizung sowie Lüftung befasst.
Zudem zeichnest du dich durch Geschick im Umgang mit Bauherren, Architekten und Ingenieuren aus, denen du zu Beginn eines Bauprojektes beratend zur Seite stehst. Denn beim Neu- oder Umbau von Gebäuden aller Art müssen genaue Abklärungen vorgenommen und die jeweiligen Anlagen projektiert werden.

In einem nächsten Arbeitsschritt nimmst du die Detailbearbeitung in Angriff. Du führst dabei alle für die Ausführung notwendigen Berechnungen durch und zeichnest die Pläne für die Montage der Anlagen. Diese Pläne sind je nach Fachrichtung verschieden. Ein grosser Teil dieser beschriebenen Tätigkeit wird am Computer ausgeführt, da die Pläne mit Computer-aided Design (CAD) erstellt und Anlagenteile mit Softwareunterstützung ausgelegt werden.

Nach Fertigstellung der Pläne ist deine Anwesenheit als Gebäudetechnikplaner/-in in der Werkstatt oder auf der Baustelle gefordert. Dort hast du die Aufgabe, die Ausführungsdetails mit dem Montagepersonal, dem Architekten oder der Bauherrschaft zu besprechen und den Montageverlauf zu überwachen. Dies schafft weitere Abwechslung, zusätzlich zu den interessanten technischen Seiten des Berufes.

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Ausbildung

Mathematik, Physik, Baukonstruktionstechnik, Chemie, Informatik, Elektrotechnik. Diese und viele weitere Themen sollten dich auf dem Weg zur Berufsfrau oder zum Berufsmann interessieren.

Voraussetzung

  • Abgeschlossene Volksschule

Ausbildung

  • Dauer der Lehre: 4 Jahre
  • Praktische Ausbildung: in einem ausführenden Betrieb für Sanitär-, Heizungs- resp. Lüftungsinstallationen oder in einem Ingenieurbüro für Gebäudetechnik, ergänzt durch überbetriebliche Kurse und ein Praktikum im Magazin, in der Werkstatt und auf der Baustelle
  • Berufsschule: 1 Tag pro Woche sowie zusätzliche Blockkurse.
  • Fächer: Mathematik, Physik, Chemie, Werkstoffkunde, Fachkunde, Elektro- und Regeltechnik, Informatik, Baukonstruktionstechnik, Sprache und Kommunikation, Gesellschaft, Turnen und Sport

Berufsmaturitätsschule

Wenn du in der Schule gute Leistungen bringst, kannst du die Berufsmaturitätsschule – kurz BMS genannt – besuchen und die Berufsmatura machen. Dies kannst du aber auch noch nach der Lehre nachholen.

Abschluss

Das bestandene Qualifikationsverfahren gibt Anrecht auf das eidgenössische Fähigkeitszeugnis im erlernten Beruf als: 

Gebäudetechnikplaner/in Heizung EFZ

Gebäudetechnikplaner/in Lüftung EFZ

Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ

Und damit hast du gute Chancen in der Berufswelt oder eine ideale Basis für Weiterbildung.

Bedingungen

Aber nur, wenn du hinter die untenstehenden Punkte – wenn man ehrlich zu sich selbst ist – ein Plus setzen kannst, wirst du eine interessante Lehrstelle finden und später auch Freude am Beruf haben.

Du brauchst:

  • Talent für Rechnen und Mathematik
  • Technisches Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Kreativität bei der Lösung von praktischen Problemen
  • Praktisches Organisationstalent
  • Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit
  • Teamfähigkeit und Kollegialität

Schnupperlehre

Eine Schnupperlehre bringt Klarheit darüber, ob dir der Beruf überhaupt Spass machen könnte. Und darüber, ob du mit den Leuten im Betrieb für mindestens drei Jahre klarkommst.

Deshalb keine Entscheidung ohne Schnupperlehre. In der Schnupperlehre machst du spannende praktische Erfahrungen und lernst die wichtigsten Arbeiten und typische Berufsleute kennen. Und du triffst vielleicht deinen künftigen Lehrmeister oder deine Lehrmeisterin. Erst in der Schnupperlehre kannst du selbst prüfen, ob die Vorstellungen, die du dir von deinem möglichen Beruf und deiner Lehrfirma gemacht hast, wirklich richtig sind. Mit einer Schnupperlehre bereitest du deine Entscheidung für deinen Beruf bestens vor.
Auch Lehrfirmen sind froh, wenn sie dich als möglichen Lehrling zuerst kennen lernen dürfen. Für eine spätere Bewerbung ist es oft von Vorteil, wenn dich eine Firma, ein Lehrmeister oder eine Lehrmeisterin bereits aus einer Schnupperlehre kennen.

So findest du eine Schnupperlehrstelle:

  • Schau auf dieser Seite unter "Lehrstelle finden " nach
  • Mach dich schlau, wer in deiner Gemeinde oder Region Gebäudetechnikplaner/-innen ausbildet.
  • Sonst kannst du auch einfach googlen
  • Und dann einfach anrufen und fragen
  • Wertvolle Tipps findest du auch hier: http://lehre.admin.ch

Weiterbildung

Eine Gebäudetechnikplanerlehre ist eine hervorragende Berufsausbildung und bietet viele Möglichkeiten zum Weiterkommen.

Ob dies durch gute Arbeit im Betrieb geschieht oder ob du dich für eine Weiterbildung entscheidest, hängt von dir ab. Aber du kannst ja schon mal einen Planer/-in oder Bachelortitel ins Auge fassen.

Perspektiven:

  • Möglichkeit, bereits während der Lehre die Berufsmaturität (BMS) zu machen
  • BMS nach der Lehre absolvieren
  • Zusatzlehre absolvieren
  • Weiterbildung Energieberater/-in Gebäude, Projektleiter/-in Gebäudetechnik, Projektleiter/in Solarmontage
  • Weiterbildung Sanitärplaner/-in mit eidg. Diplom
  • Höhere Fachschulen (HF)
  • Dipl. Techniker/-in HF mit den Studienrichtungen: Heizungs-, Kälte-, Lüftungs- und Sanitärtechnik oder Gebäudeautomation
  • Fachhochschulen (FH)
  • Master of Science in Engineering (MSE)
  • Lehrtätigkeit
  • Schritt in die Selbstständigkeit (eigenes Unternehmen führen)